Susanne Denz
diplomierte  Feldenkrais-Pädagogin

Moshé Feldenkrais (geboren 1904 in Russland)

Im Alter von 14 Jahren wanderte Moshé Feldenkrais zum Aufbau des Landes nach Palästina aus. 1928 ging er nach Paris um dort ein Ingenieurstudium in Maschinenbau und Elektrotechnik zu absolvieren.
In Paris gründete Feldenkrais den ersten Judo-Club Frankreichs. Er erhielt als erster Europäer den schwarzen Gürtel zweiten Grades, unterrichtete Judo und schrieb Bücher über die Kunst des Judos.
Im zweiten Weltkrieg musste Feldenkrais nach England flüchten und arbeitete in der U-Boot-Ortungs-Forschung der Alliierten. In dieser Zeit verschlimmerte sich eine alte Knieverletzung wieder und ein chirurgischer Eingriff versprach wenig Erfolg. Dadurch begann Feldenkrais seine Körperbewegungen genau zu studieren und befasste sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Fühlen. Aus der Erkenntnis ihrer engen Wechselwirkungen entwickelte er eine Methode, die auf der natürlichen Fähigkeit des menschlichen Nervensystems basiert neue Verknüpfungen im Gehirn aufzubauen. Dies verhalf ihm, sich effizienter zu bewegen und ohne Schmerzen gehen zu können.
Seine erste Ausbildungsgruppe für Feldenkrais-Pädagogen begann 1968 in Israel. In den USA folgten 1975 und 1980 zwei weitere Ausbildungen.
Moshé Feldenkrais starb 1984 in Tel Aviv / Israel.